Mein Ubuntu läuft zu gut

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Mein Ubuntu läuft zu gut

Mai 17. 2010 um 20:23
Geschrieben von TiKaey in TiKaeys Erfahrungen
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Also.. ZU gut natürlich nicht, das geht ja gar nicht, aber als ich am letzten Wochenende mein System neu aufgesetzt habe (habe mir eine SDD gegönnt) habe ich gemerkt, wie ich in manchen Dingen aus der Übung bin, da ich dieses Wissen darum schlichtweg "ewig" nicht gebraucht habe.
Man glaubt zum Beispiel nicht, wie sehr man sich in die Eingaben in der fstab erst wieder einarbeiten muss, wenn man es Jahre nicht gemacht hat.
Also läuft mein Ubuntu einfach zu gut. ;o)
Wohl auch der Grund dafür, dass ich in letzter Zeit sehr wenig hier geschrieben habe.

Okay, das neu aufsetzen es Systems war nicht wirklich schön, da die aktuelle Version (10.04) nicht wirklich auf meinem Rechner laufen wollte, nachdem eine SSD drin ist (Kein Desktop, dafür eine Fehlermeldung in der Art von "Clocksource tsc unstable (delta = 4685968956 ns)") und ich irgendwann auch die Nase voll hatte habe ich erstmal wieder 9.10 laufen, welches auch mittlerweile an meinen eigenen Geschmack angepasst ist.
Aber als ich dann zum Kompilieren eines Pakets kam, welches ich vorher auch benutzt habe (dp500serv) und dieses dann partout nicht zu überreden war, kompiliert werden zu wollen, habe ich (nachdem ich in 'nem Forum gefragt habe (Nein, das hier ist kein direkter Aufruf um Hilfe, wie es mir mal vorgeworfen wurde)) einfach, da ich das dp500serv unbedingt brauche verwenden möchte, in einer VM eine ältere Ubuntu-Version installiert, dort aus dem Quellcode eine .deb gebaut, und diese dann unter 9.10 installiert, was bisher einwandfrei funktioniert. Und was möchte man mehr? ;o) Ich hoffe einfach mal, dass dieser Weg keine Nachteile hat, kann mir jedoch momentan keine vorstellen.

Nun mache ich mir gerade Gedanken darum, mich an die Kernelgeschichte ranzuwagen, da TRIM ja erst, soweit ich gelesen habe, ab 2.6.33 verwendet wird, und das bei einer SSD wohl empfohlen ist, nachdem was ich alles gelesen habe.

BTW SSD: Ich habe mich vorher wirklich mal wund gelesen (okay, etwas übertrieben), was bei einer SSD zu beachten ist, und bin dabei eben sowohl über TRIM als auch über das Alignment gestolpert.
Nachdem ich anfangs nicht wirklich viel mit dem Alignment anfangen konnte (bzw, mein Kopf konnte es irgendwie nicht in dem Moment) habe ich mich einfach mal umgehorcht und wurde etwas klarer.
Letztendlich finde ich jedoch die Installation unter Berücksichtigung des Alignment noch etwas... umständlich. Ich hoffe mal, dass das in zukünftigen Versionen vom Installer berücksichtigt wird. Ich denke jedenfalls nicht, dass ich mich einfach nur zu blöde angestellt habe.

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Tjoa, deswegen sollte man wenn man Linux verstehen lernen will nicht Ubuntu benutzten (obwohl es für den Einstieg sehr gut geeignet ist).
Man sieht es auch in der Foren von Ubuntu: 90% der Leute haben keinen Plan (was eigentlich nicht schlimm ist, aber schlimm wird wenn sie Tipps oder Ratschläge zu Problemen weitergeben)
#1 Angry am 17.05.2010 22:56 (Antwort)
Nachdem ein Freund von mir jetzt für die Neuinstallation eine SSD eingebaut hat, kann ich bestätigen: Ubuntu 10.04 macht das Partitionlayout automatisch (so, wie Windows 7) auf 1-MiB-Grenzen!

Ansonsten ist es manuell kein Problem:
parted
select /dev/sd...
unit s
mkpart ...

und auf entsprechende Sektorgrenzen ausrichten (1 Sektor sind üblicherweise 512 Byte, also 2048 Sektoren pro MiB). Zum Zählen wird bei 0 begonnen, nicht vergessen!

Achtung! GParted hat ein paar Bugs, was die Sektorgrenzen betrifft!

@ Angry: Leute, die keinen Plan haben und Linux (oder ein anderes Unix) nativ versuchen, landen nach spätestens 2 Stunden wieder bei Windows. Wolltest du das?

Ubuntu ist ein hervorragendes Betriebssystem, und zwar sowohl für Leute, die keinen Plan haben, als auch für solche, wie mich, die sich mit Unix (erster Kontakt: 1987) einigermaßen auskennen (und an Ubuntu schon jede Menge "getunt" haben).

Blöde Frage: Dürfen nur Leute Eier essen, die Eier legen können? Also... man muss sein System nicht selbst kompilieren, um damit hervorragend arbeiten zu können!
#2 Gerald am 18.05.2010 07:01 (Antwort)
Nein, deswegen schreib ich ja das Ubuntu gut geeignet ist für den Einstieg.
Wenn man allerdings etwas über Linux lernen will sollte man später evtl wechseln.
#2.1 Angry am 18.05.2010 10:14 (Antwort)

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